40 Business-Ideen für Designer und Kreative

Du hast Lust auf coole Jobs? Aber nur als Freelancer für andere Auftraggeber zu arbeiten ist dir zu wenig? Dann hab ich hier 40 tolle Business-Ideen für Designer und Kreative für dich.
40 Business-Ideen für Designer und Kreative

Du bist Designer:in? Super. Selbstständig bist du auch? Noch besser. Aber heißt das auch automatisch, dass du als Freelancer Design-Aufträge für Unternehmen umsetzt? Für die meisten Designer schon. Dabei gibt es so viele andere und vielfältige Möglichkeiten mit deiner Kreativität Geld zu verdienen. Ich hab mich auf die Suche gemacht und 40 Business-Ideen für Designer und Kreative zusammengetragen.

Business-Ideen für Designer: Wecke deinen Unternehmergeist

Dabei unterscheide ich zwei Bereiche für deine kreative und selbstständige Arbeit. Im ersten Bereich geht es vor allem um Geschäftsideen für Designer, bei denen du direkt oder indirekt mit anderen Auftraggebern zusammenarbeitest und deren Aufträge umsetzt. Das ist auch das größte Arbeitsfeld und die Art von Aufträgen, an die die meisten denken, wenn sie ein Design-Business starten. (Wie dir der Start gelingt, kannst du hier nachlesen.) Der zweite Bereich ist für alle Business-Ideen, bei denen du im eigenen Auftrag für dich selbst gestaltest und dann die Ergebnisse deiner Arbeit verkaufst.

Mit dieser Auflistung möchte ich den Unternehmergeist in dir wecken und dich für die großartige Vielfalt neugierig machen, die unsere Arbeit so besonders macht. Denn erst, wenn du den Designschwerpunkt gefunden hast, für den du mit Herzblut brennst, kannst du auch die Designs machen, die dir wirklich gut gefallen. Denn auch der zwanzigste Logo-Auftrag wird dich nicht glücklich machen, wenn du viel lieber deine eigenen Zeichnungen machen und verkaufen willst.

40 wunderbare Ideen für deine kreative Selbstständigkeit

#1 bis #18 – Für Agenturen, Unternehmen und Einzelpersonen arbeiten

1. Der Klassiker gleich zu Beginn: Du wirst von einem Auftraggeber mit einem kompletten Designprojekt beauftragt und arbeitest direkt mit dem Endkunden zusammen.

2. Du arbeitest nicht direkt mit dem Endkunden zusammen, sondern wirst als zusätzlicher Kreativer in ein bestehendes Team geholt. Diese Vorgehensweise ist vor allem bei großen Agenturen beliebt.

3. Du arbeitest regelmäßig tage- oder wochenweise in einer Firma und bist so langfristig die Unterstützung der internen Grafikabteilung. Bei kleinen Firmen bist du dann manchmal auch die Grafikabteilung.

4. Bei Freelancer-Portalen wie Twago, Upwork oder Remote Freelancer kannst du Designjobs übernehmen, ohne überhaupt vor Ort bzw. direkt mit dem Kunden zu arbeiten, weil die Zusammenarbeit oft online stattfindet.

5. Du kannst in Unternehmen Seminare oder Veranstaltungen visuell begleiten. Im großen Stil wäre das beispielsweise ein Graphic Recording und im Kleinen kannst du visualisieren wie die neuen Produkte oder Leistungen aussehen sollen.

6. Du kannst auch selbst Seminare geben und den Mitarbeitern zeigen, wie man Zeichentechniken anwendet oder kreative Prozesse darstellt.

7. Als Dozent für Studenten aus dem Designbereich kannst du dein Wissen auch an die nächste Generation weitergeben.

8. Wenn Designstudenten nicht so dein Ding sind, kannst du auch selbst Workshops anbieten oder bei der örtlichen VHS oder einem anderen Einrichtung Design-Kurse unterrichten.

9. Coache andere Kreative und Nachwuchstalente im Einzelworkshop.

10. Wenn du gerne großformatig arbeitest, kannst du dich darauf spezialisieren die Wände, Fenster und Einrichtungen von Cafés, Restaurants oder Läden zu bemalen.

11. Oder du gründest gleich ein kreatives Unternehmen und stellst Kreative an, die mit dir zusammenarbeiten.

12. Auch im therapeutischen Bereich hilft kreative Arbeit weiter und du kannst deine Kunst nutzen, um Anderen zu helfen.

13. Wenn du Spaß daran hast andere Kreative zu unterstützen, dann kannst du als Agent oder Vermittler die Arbeiten anderer Designer vermitteln.

14. Liegt dir der Handel, dann kannst du Designs und Kunst weiterverkaufen.

15. Wenn du auch eine redaktionelle Ader hast und dir das Schreiben zusätzlich liegt, dann kannst du über andere Designer und Künstler in einem Blog oder einem Magazin berichten und dann durch Provisionen und Beteiligungen Geld verdienen.

16. Schreibe Artikel zu Designthemen für andere Kreativportale und lass dich dafür entlohnen.

17. Fotos sind dir lieber als Texte? Dann nutze das und porträtiere Designer und ihre Arbeiten bei Ausstellungen, Veranstaltungen oder in ihren Ateliers. Das du beide Seiten kannst, hilft dir dabei die richtigen Details in Szene zu setzen.

18. Dir ist die Veranstaltung wichtiger, als die Fotos davon? Dann spezialisiere dich auf Events für Designer und Kreative, übernimm die Organisation oder verkaufe Tickets für Designkonferenzen.

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Dein Business kann mehr. Hier findest du 40 kreative Ideen, um mehr aus deiner Selbstständigkeit zu machen.


#19 bis #40 – Eigene Produkte und Designs anbieten

19. Deine Designs und Illustrationen sind auf Papier? Dann kannst du sie als Originale verkaufen.

20. Solltest du lieber digital arbeiten oder deine Originale behalten wollen, dann kannst du Drucke machen lassen und diese verkaufen.

21. Oder lieber gleich das ganze Programm aus Tassen, Laptophüllen, Shirts oder Notizbüchern? Mit Plattformen wie Redbubble oder Spreadshirt ist das alles relativ einfach umsetzbar.

22. Du setzt auf Handarbeit? Dann ist Etsy wohl eher deine Anlaufstelle.

23. Verkaufe deine Designs bei Veranstaltungen oder Messen wie hello handmade.

24. Schreib ein Buch über deine Arbeit, deine Designs oder deine kreativen Prozesse und veröffentliche es über Selbstverlage wie Books on Demand, Tredition oder Amazon Publishing.

25. Oder finde einen klassischen Verlag, der mit dir zusammen an deinem Buch arbeitet.

26. Gründe einen Blog oder ein Online-Magazin und werde so dein eigener Designautor.

27. Als Webdesigner kannst du Design-Templates und Themes entwickeln und Lizenzen dafür über Plattformen wie Envato verkaufen.

28. Deine Grafiken und Illustrationen kannst du bei den Fotoanbietern wie iStock oder fotolia verkaufen und mit den gleichen Visuals immer wieder Geld verdienen.

29. Entwickle eine App mit Bildern oder einer illustrierten Geschichte und verkaufe diese im Playstore und bei iTunes.

30. Fasse dein Wissen in Onlinekursen zusammen und biete diese auf deiner Website zum Verkauf an.

31. Oder verkaufe deine Onlinekurse über Plattformen wie Udemy oder Skillshare, die dann den Verkauf für dich abwickeln.

32. Du kannst deine Ideen auch zu kleinen Videos und Sequenzen verarbeiten und diese über Videoplattformen wie YouTube verbreiten. Einnahmen bekommst du dann durch z. B. Werbung oder Provisionen.

33. Du kannst auch einen Teil deiner Tutorials oder Onlinekurse kostenfrei anbieten und die Fortsetzungen nur gegen Bezahlung freigeben (Paid Content).

34. Erstelle einen Mitgliederbereich auf deiner Onlinepräsenz und stelle dort gegen Gebühr Premiuminhalte zur Verfügung.

35. Schließ dich mit anderen Kreativen zusammen und bietet eure Designs im Bundle zum Verkauf an.

36. Durch Affiliate-Partnerprogramme kannst du zusätzliche Einnahmen von deinen Designprodukten generieren, weil du Andere dazu animierst, deine Designs zu empfehlen und anzubieten. (Dabei bekommt der Verkäufer einen kleinen Teil deiner Einnahmen ab, wenn jemand auf seine Empfehlung hin dein Designprodukt kauft.)

37. Nutze Crowdfunding, um ein großes Projekt oder eine umfangreiche Ideen möglich zu machen.

38. Lass deine Designs oder die von anderen Designern per 3D-Drucker drucken und verkaufe sie dann.

39. Zeichne Comics oder Geschichten und begeistere die Leute damit. Dann kannst du die dazu passenden Merchandise-Produkte verkaufen wie z.B. Gemma Correll oder The Oatmeal es machen.

40. Setze einen eigenen Onlineshop auf und verkaufe deine oder auch die Designs und Produkte von anderen Kreativen.

Also los! Lass dich inspirieren und wenn dir noch eine Business-Idee für Designer einfällt, die ich vergessen habe, dann lass es mich wissen und ich setze sie mit auf diese Liste. 🙂

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