Wie wird man Grafikdesigner? Eine Anleitung in 7 Schritten (2023)

Du willst auch Designer werden? Das ist fantastisch! Mit dieser Anleitung bist du bestens gerüstet, um die aufregende Reise zu beginnen und zu erfahren, wie man Grafikdesigner wird. Also, lass uns starten!
Wie wird man Grafikdesigner-Achtung Designer

Du möchtest also herausfinden, wie man Grafikdesigner wird? Dann bist du hier genau richtig! Vielleicht fängst du ganz von vorne an, gerade frisch aus einem Grafikdesign-Kurs, einer Weiterbildung, oder du hast bereits einige Jahre in einem anderen Beruf gearbeitet. Wenn du dieser Anleitung folgst, bist du auf dem besten Weg, deinen Traum zu verwirklichen und das Abenteuer „Wie wird man Grafikdesigner“ zu wagen.

Keine Sorge, ich werden keine geheimen Codes oder mysteriösen Rituale enthüllen (obwohl ein Zauberstab im Designalltag manchmal ganz praktisch wäre). Stattdessen werde ich dir Schritt für Schritt zeigen, wie du dein Talent und deine Fähigkeiten entwickelst, um die Welt mit deinen Designfähigkeiten begeisterst. Mach dich bereit für eine Reise voller Farben, Formen und kreativer Energie – und vergiss nicht, deine gute Laune mitzubringen, denn im Grafikdesign kann auch eine Prise Spaß und um die Ecke denken nicht schaden. Also schnapp dir deinen Zeichenstift und lass uns loslegen!

Was macht ein Grafikdesigner?

Lass uns deine Reise mit einer kurzen Erklärung beginnen, wer und was ein Grafikdesigner oder eine Grafikdesignerin ist. Vergiss dabei die Stereotypen und Klischees: ein Designer kann grundsätzlich jeder werden. Auch der Abschluss ist nicht entscheidend. Egal, ob du einen Uni-Abschluss hast, eine Ausbildung in Mediendesign abgeschlossen hast oder Autodidakt bist und dir alles selbst beigebracht hast – Unterm Strich zählt nur das, was du kannst und was in deinem Portfolio ist. 

Mich hat zum Beispiel in mehr als 12+ Jahren Selbstständigkeit als Designerin noch nie ein Kunde nach meinem Abschluss gefragt. Nicht ein einziges Mal. Alles was zählt, ist mein Portfolio und die Art, wie ich mit dem Kunden zusammenarbeite. 

Kurz gesagt: Ein Grafikdesigner ist ein Profi der visuelle Konzepte entwickelt, um Informationen effektiv zu vermitteln und Markenidentitäten zu gestalten. Wir sind die kreativen Köpfe hinter den ansprechenden Firmenlogos, Plakaten, Websites, Apps, Zeitschriften, Illustrationen und Verpackungen, die uns tagtäglich begegnen. Wir sind Experten darin, Ideen und Botschaften in visuelle Formen zu übersetzen, um eine emotionale Verbindung zum Betrachter herzustellen.

Wie wird man Grafikdesigner in 7 Schritten: Kreativität trifft auf visuelle Kommunikation

Das Herzstück der Arbeit von Grafikdesignern ist die visuelle Kommunikation. Wir nutzen Farben, Schriftarten, Formen und Bilder, um eine ästhetisch ansprechende Gestaltung zu schaffen, die die gewünschte Botschaft des Kunden oder Auftraggebers zu übermittelt. Durch die Kombination von Kreativität, technischem Know-how und einem tiefen Verständnis für Designprinzipien schaffen wir harmonische und ausdrucksstarke visuelle Kompositionen. Mit den nächsten sieben Schritten findest du heraus, wie auch du das lernen kannst.

Schritt 1: Sei kreativ

Der erste Schritt, um Grafikdesignerin oder Grafikdesigner zu werden, besteht darin, kreativ zu sein. Klingt logisch, richtig? Dabei darfst du nicht den Fehler machen und Kreativität mit „Kann gut zeichnen“ gleichzusetzen. Kreativität ist eine Geisteshaltung, eine Einstellung mit der du auf Dinge guckst und neue Ideen findest. Gut zeichnen können hingegen, lernst du durch Übung, Übung und noch mal Übung. Und nein, deine Kunstnoten aus der Schule sind kein Beweis dafür ob und wie kreativ du bist. 

Manche Menschen werden mit einer kreativen Ader geboren. Andere entwickeln sie im Laufe der Zeit ihr künstlerisches Talent. Manche entdecken es sogar erst, wenn sie schon seit Jahren in einem anderen Beruf arbeiten! Es spielt jedoch keine Rolle, wann du deine Kreativität entdeckt hast – wenn du sie hast, kannst du Grafikdesigner werden.

Schritt 2: Werde ein Problemlöser

Als Designer musst du nicht nur kreativ sein, sondern auch visuell Probleme lösen können. Ein großer Teil unserer Arbeit besteht darin, kreative, grafische Lösungen für „Probleme“ zu finden, die dir von Kunden gestellt werden. Um die Ecke denken ist hier ausdrücklich erwünscht.

  • Dabei reichen die Herausforderungen von „Bringe potenzielle neue Kunden dazu sich für ein Gespräch auf der Messe anzumelden.“
  • über „Zeige unsere Kennzahlen so, dass der Leser sofort versteht worum unser Produkt die beste Lösung für ihn ist.“
  • bis hinzu „Gestalte das Workbook so, dass sich die Teilnehmer schnell und unkompliziert zurechtfinden.“

Dir liegt das Probleme lösen im Blut? Perfekt! Und wenn nicht, ist das auch nicht schlimm. Ungewöhnliche Lösungen finden, wird mit jedem Projekt leichter. Niemand erwartet, dass du von Tag 1 an alle Lösungen kennst, aber es lohnt sich auf jeden Fall zu wissen, wie man kreative Antworten findet.

Das kannst du auch prima im Alltag üben. Schau zum Beispiel in deinen Kühlschrank und überlege, was du damit machen kannst. Anstatt in den Laden zu gehen und etwas Neues zu kaufen, löse das Problem, indem du etwas kochst, bei dem du die Zutaten verwendest, die du bereits hast. Wenn du das jeden Tag machst, wird es zur Gewohnheit, ein Problemlöser zu sein.

Wende das nun auf ein Design-Szenario an und übe noch mehr. Erstelle deine eigenen Kundenaufträge und beginne einfach damit, mögliche Lösungen zu brainstormen. Du musst noch nicht einmal etwas entwerfen – schreibe einfach ein paar Ideen auf Papier, und du wirst verstehen, wie man Probleme löst und ein Grafikdesigner wird, der Probleme löst. Im Atelier von Achtung Designer findest du eine ganze Reihe von Beispielaufträgen von denen du dich inspirieren lassen kannst. 

Schritt 3: Lerne die wichtigsten Grafikdesign-Werkzeuge

Wie in jedem anderen Beruf brauchst du auch als Designer die richtigen Werkzeuge, um deine Arbeit zu erledigen. Diese Werkzeuge können sowohl physische Tools als auch Anwendungen und Programme auf deinem Rechner sein.

Die physischen Werkzeuge? An erster Stelle steht da ganz klar der Computer – in den meisten Fällen ein Apple Mac. Praktisch sind außerdem ein Tablet, eine gute Digitalkamera (auch auf deinem Handy) und wenn du möchtest auch ein Zeichentablett. Natürlich sind auch ein Notizbuch oder Skizzenbuch und dein Lieblingsstift für schnelle Aufgaben wie Brainstorming oder Skizzen per Hand sehr hilfreich.

Und die Apps und Programme?

Ein Computer alleine bringt dich deinem neuen Beruf noch nicht näher. Du brauchst auch die passenden Design-Software, um deine Ideen umzusetzen. Standard sind hier die Programme von der Adobe Creative Cloud, insbesondere InDesign für das Design von Dokumenten, Photoshop für die Bildbearbeitung und Illustrator als Vektorprogramm. 

Das sind drei Programme, die du auf deinem Weg durch die Designwelt wie deine eigene Westentasche kennen lernen wirst. Es sind nicht die einzigen Programme in der Adobe Creative Cloud, aber es sind diejenigen, die du beherrschen musst, wenn du Grafikdesigner werden möchtest.

Wenn du ein Alternative zu den Adobe-Programmen suchst, dann guck dir die Software von Affinity an. 

Dazu kommen weitere spezialisierte Programme, wie Figma, Sketch oder Procreate. Mit Figma oder Sketch kannst du Entwürfe erstellen, Prototypen erstellen und deine digitalen Ideen zum Leben erwecken. Procreate ist eine umfangreiche und sehr intuitive Zeichenapp für das iPad, mit der du digital alle Zeichenstile vom Aquarell bis hin zu Comicmarkern umsetzen kannst.

Aber noch wichtiger als die passende Software ist, dass du schnell in reale Aufgaben einsteigst und lernst, wie du die Programme dazu bringst, das zu tun, was du von ihr erwartest – genau so, wie es Designer in der realen Welt tun.

Neben diesen Programmen, mit denen du tagtäglich arbeiten wirst, gibt es noch einige andere Apps und Programme, die dir die Arbeit als Grafikdesigner erleichtern. Dazu zählen zum Beispiel Slack und Zoom, um mit den Kunden in Verbindung zu bleiben und produktiv zu arbeiten. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese beiden Programme auf deinem Computer herunterzuladen, bevor du Grafikdesigner wirst, damit sie für dich bereitstehen, wenn du sie brauchst.

Schritt 4: Verstehe die Grundlagen

Eine Sache, die du hier im Atelier lernen kannst, sind die Grundlagen des Designs. Sie sind die Basis für alle Branchen und Arten der Gestaltung. Wenn du wissen möchtest, wie man Grafikdesigner wird, kommst du um diese Grundlagen nicht herum – sie sind entscheidend für jedes erfolgreiche Design. Daher sind sie ein wesentlicher Bestandteil deiner Ausbildung zum Grafikdesigner.

Um dir ein wenig auf die Sprünge zu helfen, möchte ich dir kurz erklären, was die wichtigsten Lektionen und Themen sind und wie sie sich auf ein Design auswirken:

  • Grundaufbau von Designs: Wie du mit Hierarchien Ordnung schaffst und die Ausrichtung für ein schärferes, einheitlicheres Design nutzt.
  • Fotos: Wie du mit Bildern, Ausschnitten und der passenden Bildauswahl kommunizierst.
  • Typografie: Wie du mit Schrift gestaltest und so viel mehr als den Inhalt der Worte vermittelst.
  • Farben: Wie Farben wirken und deine Designs beeinflussen.
  • Illustration: Wie du aus deinen Ideen freie Zeichnungen, eigene Bilder und Figuren entwickelst.
  • Raster: Wie du mit Wiederholungen trennende Teile verbindest und so Assoziationen erschaffst.
  • Komposition: Wie du deinem Design Stabilität und Struktur gibst, entweder durch Symmetrie oder Spannung und Kontrast der Elemente.

Betrachte dies als einen kleinen Leitfaden, der dir auf deinem Weg zum angehenden Grafikdesigner hilft. Um die Grundlagen wirklich zu verstehen, braucht es allerdings viel mehr als nur zu wissen, was die einzelnen Grundlektionen bedeuten. Denn die Designprinzipien wirken zusammen, um ein Design zu schaffen, das sowohl visuell ansprechend als auch richtig strukturiert ist. Wenn du nicht verstanden hast, wie Design in seiner Basis funktioniert, kannst du auch keine eigenen guten Gestaltungen entwickeln. 

Schritt 5: Lerne von den Besten, wie man Grafikdesigner wird

Wir Designer lieben gut gestaltet Bücher und wenn sie dann noch Designthemen behandeln, macht das Lesen und Lernen gleich doppelt so viel Spaß. Hier kannst du Seite für Seite von den Besten lernen.

Zu den wichtigsten Grundlagen zählen aus meiner Sicht Bücher über Designgeschichte. Jeder Grafikdesigner, der heute arbeitet, sollte wissen, was vor ihm kam, denn Designstile bauen immer aufeinander auf. Mein absoluter Liebling ist hier das Buch „The history of graphic design*“ von Jens Muller aus dem Taschen Verlag. Es startet 1890 und reicht bis zum heutigen Tag (2019). Die begleitenden Texte sind jeweils auf deutsch, englisch und französisch übersetzt, was die Arbeit mit dem Buch sehr leicht macht. Du kannst dich von dem Buch inspirieren lassen und hast das „Best Off“ der letzten hundert Jahre zur Verfügung.

Dazu kommen die spezialisierten Bücher zu den einzelnen Designdisziplinen. Es gibt Fachliteratur für alle Designbereiche von der klassischen Typografie bis hin zum freien  Handlettering, vom Print bis hin zum Webdesign oder vom Comiczeichnen bis zum Illustrieren mit Aquarellfarben. Hier loht sich ein Besuch in der Bücherei oder deiner liebsten Buchhandlung um die Ecke, um herauszufinden welche grafischen Kommunikationsmittel dich begeistern. Blättere dich durch die Bücher und gucke, was dich vom Stil und von den Themen anspricht und versuche dann die Designs nachzumachen.

Natürlich geht es nicht darum die kreativen Werke anderer eins zu eins zu kopieren. Viel mehr möchte ich dich dazu anregen ganz praktisch nachzuvollziehen, wie die Designs entstanden sind. Durch Nachahmung kannst sehr viel lernen und begreifst schneller, was ein gutes Design ausmacht. Komm in die Umsetzung und probiere es einfach aus. Praxis schlägt Theorie – immer.

Schritt 6: Präsentiere dein allerbestes Portfolio

Der nächste große Schritt auf deinem Weg zum Grafikdesigner ist die Erstellung deines Portfolios. Jetzt fragst du dich vielleicht: „Wenn ich alle Fähigkeiten, Werkzeuge und das Know-how habe, wozu brauche ich dann eine Mappe?“ Um deine Arbeit zu zeigen, natürlich! Ein Portfolio ist eine Möglichkeit, deine besten Arbeiten zu präsentieren und zu zeigen, was du kannst. 

Das Portfolio ist auch deshalb so wichtig für deine potenziellen Kunden, weil sie nur so entscheiden können, ob sie auf dich und deine kreativen Fähigkeiten vertrauen können. Designs sind ja keine fertigen Hosen, die man vor dem Kauf anprobieren, anfassen und prüfen kann. Ein Design entsteht erst während der Zusammenarbeit. Da wollen Kunden und Auftraggeber natürlich vorher wissen, was sie erwartet.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob du später als Freelancer selbstständig sein willst oder dich lieber auf eine freie Stelle in einer Werbeagentur oder in einem Unternehmen bewerben möchtest. Auch für ein Praktikum im Designbereich brauchst du eine Mappe mit deinen besten Arbeitsproben. Kurz gesagt: Mit deinem Portfolio entscheidet sich, ob du dein Gegenüber von dir überzeugen kannst oder nicht.

Niemand wird dir einen Job als Grafikdesigner geben, wenn du nicht einige beeindruckende Arbeiten in einem Portfolio vorweisen kannst. Aber es geht nicht nur um visuelle Ästhetik. Du bist kein Künstler, du bist ein Designer. Der Unterschied besteht darin, dass Design ein Problem löst. Deshalb möchten potenzielle Arbeitgeber und Kunden auch etwas darüber sehen, wie du an das Problem herangegangen bist und wie dein Design es gelöst hat.

Welche Designs in dein Portfolio gehören, ist dabei davon abhängig wen du ansprechen willst. 

  • Wenn du dich zum ersten Mal auf eine Festanstellung oder ein Praktikum bewirbst, musst du wahrscheinlich eine Kurzfassung deines Portfolios einsenden und zu einem Vorstellungsgespräch dein vollständiges Portfolio mitbringen. Also brauchst du 2 Versionen – zum einen die Kurzfassung mit nur 5-6 deiner besten und aussagekräftigsten Arbeiten und eine umfangreiche Version, um beim Vorstellungstermin zu überzeugen.
  • Bist du selbstständig musst du dein Portfolio potenziellen Kunden schicken, wenn du dich um einen Auftrag bewirbst. Es ist das grundlegende Werkzeug im Repertoire eines jeden Grafikdesigners. Dabei passt du deine Mappe mit Arbeitsproben immer an den Kunden und an sein Projekt an. Für einen Pharma-Kunden wirst du zum Beispiel vor allem Designs aus dem Medizinbereich zusammenstellen, während du für ein Start-up aus der Food-Branche ganz andere Arbeitsproben aussuchst.

Grundsätzlich gilt bei deinem Portfolio immer: weniger ist mehr. Sei streng und auch ein wenig rücksichtslos mit deinen Designs und beschränke dich auf 10-12 hochwertige Arbeiten. Nur die allerbesten Designs dürfen es in deine Mappe schaffen! Es macht keinen Sinn, etwas aufzunehmen, das dich nicht als Designer repräsentiert oder dir hilft, den gewünschten Grafikdesign-Job zu bekommen.

Freie Projekte und persönliche Arbeiten (Wettbewerbsbeiträge, Nebenprojekte usw.) gehören dabei genauso in dein Portfolio, wie Kundenjobs. Denn anders als bei Aufträgen, kannst du bei freien Projekten deine eigene Persönlichkeit unterstreichen und Arbeiten oder Techniken zu präsentieren, die sonst in deiner Mappe fehlen würden. Vielleicht kannst du großartige Lotti-Animationen programmieren, hast aber noch keinen passenden Kundenauftrag umgesetzt und willst jetzt endlich die passenden Jobs bekommen. Dann wäre es ja verrückt, wenn du die Animationen nicht zeigen würdest.

Stelle sicher, dass du auch einige prozessorientierte Arbeiten zeigst! Es hat keinen Sinn, nur das fertige Produkt zu zeigen, ohne zu zeigen, wie du überhaupt dorthin gelangt bist. Erste Entwürfe, Zwischenschritte und Skizzen sind eine gute Möglichkeit, einem potenziellen Arbeitgeber zu zeigen, was du tatsächlich kannst.

Wenn du dein Portfolio aufpoliert hast, bist du auf dem besten Weg, Grafikdesigner zu werden. Jetzt gibt es nur noch einen wichtigen letzten Schritt zu tun…

Schritt 7: Einen Job finden

Du hast es bis hierher geschafft? Super! Denn jetzt kommt der letzte und wahrscheinlich entmutigendste aufregendste Schritt: die Suche nach einem Job als Grafikdesigner. Es ist ein aufregender Prozess, wenn man sich das Angebot an tollen Designstudios und anderen Unternehmen ansieht, die Mitarbeiter einstellen, und sich überlegt, wo man arbeiten möchte! 

Du kannst dich auch direkt für eine Selbstständigkeit entscheiden und dein eigenen Design-Business gründen. In der Akademie von Achtung Designer bekommst du eine komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung, um deinen ersten eigenen Designauftrag zu bekommen und Kunden von dir und deinen Designs begeistern. 

Sobald du eine Stelle gefunden hast, die dir gefällt, kannst du dich bewerben. In der Regel musst du bei einer Bewerbung für einen Design-Job dein Portfolio (siehe Punkt #7:  das ist wichtig!), einen Lebenslauf und ein Anschreiben einreichen. In deinem Lebenslauf solltest du alle deine Erfahrungen und Fähigkeiten darlegen. Vergiss nicht, alles anzugeben, was du vor deiner Tätigkeit als Grafikdesigner gemacht hast, denn diese anderen Erfahrungen und Fähigkeiten machen dich zu einem vielseitigeren Mitarbeiter. Dein Anschreiben funktioniert genauso wie jedes andere – es beschreibt, warum du denkst, dass du die perfekte Besetzung für die Stelle wärst.

Bist du selbstständig und willst einen neuen Kunden gewinnen, dann zählt noch stärker das Portfolio und die Art und Weise, wie du mit dem Kunden kommunizierst. Da interessiert sich keiner für deinen Lebenslauf – wohl aber für deinen Leistungsumfang, deine Preise und das Angebot, das du dem Kunden machst.

Und schließlich ist da noch das Vorstellungsgespräch beziehungsweise der erste Call mit dem potenziellen Kunden

Du hast schon viele Vorstellungsgespräche geführt, aber ein Vorstellungsgespräch für Grafikdesigner kann ein wenig anders sein. Vielleicht wirst du gebeten, einige Projekte aus deinem Portfolio vorzustellen. Oder der Gesprächspartner bittet dich, ein oder zwei Projekte aus deiner Mappe auszuwählen und den Prozess zu erläutern. Bereite dich also darauf vor, über deine Arbeit, den Prozess und die Gründe für den Erfolg sprechen zu können. 

Warum ist es eine gute Idee, Grafikdesigner zu werden?

Nachdem du gelesen hast, was Grafikdesigner sind und was sie tun, möchtest du bestimmt immer noch Grafikdesigner werden. Jetzt wollen wir aufschlüsseln, warum es eine gute Idee ist, Grafikdesigner zu werden, und wie du von deiner neuen Karriere profitieren kannst.

Erstens sind es die Menschen. Ganz gleich, wo du als Grafikdesigner arbeitest, wirst du mit tollen, kreativen Menschen zusammenarbeiten. Ob in einer Festanstellung in einem Studio oder selbstständig, du wirst garantiert eine neue Familie kennenlernen, sobald du anfängst zu arbeiten.

Das bringt uns zu unserem nächsten Punkt: Wachstum. Sehr oft entwickelt sich deine Spezialisierung weiter und du lernst neue Fähigkeiten und Techniken hinzu. Vielleicht startest du jetzt als Grafikdesignerin, aber schon in 2 Jahren liegt dein Fokus auf Webdesign, digitale Illustration oder Infografiken. Es wird nicht langweilig!

Das soll aber nicht heißen, dass du nicht auch als Grafikdesigner arbeiten kannst – natürlich bleiben die meisten Grafikdesigner bei ihrer Berufsbezeichnung! Aber auch das gibt dir eine Menge Flexibilität in deiner Karriere. Grafikdesigner können in einem Designstudio oder einer Agentur arbeiten, sie können intern für ein Unternehmen tätig sein (von Versicherungsunternehmen bis hin zu Werbeagenturen haben alle eine eigene Abteilung).

Außerdem stehen dir jederzeit die Türen offen, um in die Selbstständigkeit zu wechseln. Die Freiheit über Aufträge, deine Zeit und deine Arbeitsweise unabhängig zu entscheiden ist dann inklusive. (Und Nein, ich hab den Schritt in die Selbstständigkeit nicht bereut.) Unser Beruf bietet dir die Möglichkeit, tagtäglich kreativ zu sein und unglaubliche Werke zu schaffen, die du für den Rest deiner Karriere mit Stolz dein Eigen nennen kannst.

Und Ja, es ist eine großartige Idee Grafikdesigner zu werden!

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